Okt 13

Vom Anfänger zum Gitarrenhelden – Ein kurzer Leitfaden

Egal ob bei einem entspannten Lagerfeuer oder einem fetzigen Rock Konzert, die Gitarre und der, der sie spielt befinden sich stets im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dabei sind die ersten Schritte zur Beherrschung des Saiteninstruments gar nicht so schwierig.

Die Wahl der richtigen Gitarre

Bevor man loslegen kann, sollte man herausfinden welche Gitarre die richtigen für einen ist. Dafür muss man sich darüber bewusst sein, was für eine Art Musik man machen möchte. Grundsätzlich ist es Anfängern zu empfehlen zu einer klassischen Akustik Gitarre zu greifen, da sie überall eingesetzt werden kann. Möchte man sich später auf eine Musikrichtung spezialisieren, kann man zu einer elektrischen Gitarre wechseln. Dabei steht einem der Gitarrenhändler des Vertrauens gerne beratend zu Seite.

Die Grundlagen

Hat man sich für eine Gitarre entschieden, sollte man sich mit dem Aufbau der Gitarre vertraut machen. Wenn man die Stimmmechaniken, die Bundstäbe, das Griffbrett und die Stegeinlage gefunden hat, kann sich daran machen die Grundlagen des Gitarrenspiels zu erlernen und zu festigen. Das beginnt damit, die Gitarre richtig zu Stimmen, denn eine verstimmte Gitarre trübt die Freude bevor man überhaupt angefangen hat.

Zu Anfang sollte man ein elektrisches Stimmgerät nutzen, bis man genug Erfahrung gesammelt hat, um nach Gehör zu stimmen. Als nächstes kommt die korrekte Haltung der Gitarre und die Position der Finger am Hals der Gitarre um die ersten Akkorde spielen zu können. Nun fehlt nur noch das Plektrum um die Saiten anzuschlagen. Hat man das einige Male geübt, kann man nun den ersten Song lernen.

Noten oder Tabulatur?

Grundsätzlich wird Musik natürlich in Noten aufgeschrieben. Doch das Lesen von Noten erfordert viel Übung und ist eher für professionell Musiker geeignet. Für Saiteninstrumente wie Gitarre oder Bass gibt es ein ganz eigenes System, das man Tabulatur, oder Tabs, nennt. Dieses System aus Zahlen und Linien zeigt dem Spieler genau welchen Ton er auf der Gitarre spielen muss und wo er sich auf dem Griffbrett befindet. Der größte Vorteil von Tabulaturen besteht allerdings darin, dass es auch von einem Anfänger schnell verstanden werden kann.

Nur nicht aufgeben

Wenn man nach einigen Tagen feststellt, dass sich der Fortschritt nicht so schnell einstellt wie man es erhofft hatte, dass die Fingerkuppen schmerzen und das manche Akkorde immer noch unsauber klingen, dann ist das ganz normal. Die Schmerzen in den Fingern spürt man nach einigen Wochen gar nicht mehr und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Um sich zu motivieren, hilft es, sich die besten Soli des Lieblingsmusikers anzuhören oder ein Live Konzert zu besuchen. Doch wie bei allen Fertigkeiten gilt auch beim Gitarre spielen: üben, üben, üben.